Mandantenakten in der Cloud? Für eine Kanzlei ist das ein Risiko.
Ich richte deine Kanzlei-IT so ein, dass vertrauliche Mandantendaten ausschließlich auf deinen eigenen Systemen liegen. DSGVO-konform, anwaltsgeheimnis-konform, ohne laufende Abo-Kosten.
Typische Herausforderungen
Mandantenakten liegen bei Microsoft oder Google – und das Anwaltsgeheimnis steht auf dem Spiel.
Cloud-Dienste sind bequem. Aber wenn vertrauliche Schriftsätze, Verträge und Mandantenkorrespondenz auf US-Servern liegen, wird es berufsrechtlich heikel. Das anwaltliche Berufsgeheimnis (§ 43a BRAO, § 203 StGB) gilt auch in der digitalen Welt.
Dokumente werden per E-Mail hin- und hergeschickt – ohne Verschlüsselung.
Vertragsentwürfe, Vollmachten, Schriftsätze: Alles geht als E-Mail-Anhang raus. Unverschlüsselt. Über Server, die du nicht kontrollierst.
Dein Team nutzt private Cloud-Dienste und Messenger für Kanzleiarbeit.
Schnell mal eine Akte per WhatsApp weiterleiten, einen Vertrag über Dropbox teilen: Im Alltag passiert das ständig. Aber es verstößt gegen so ziemlich jede Datenschutzregel, die für Anwälte gilt.
Die Kanzlei ist abhängig von externen Diensten – ohne Plan B.
Wenn Microsoft eine Störung hat, steht die Kanzlei still. Wenn Preise steigen, zahlst du. Wenn sich Nutzungsbedingungen ändern, hast du keine Wahl.
Deine IT – auf deiner eigenen Hardware
Ein eigener, verschlüsselter Server in deiner Kanzlei. Darauf laufen alle digitalen Werkzeuge, die du brauchst – unter deiner vollen Kontrolle.
Verschlüsselte Dokumentenablage
Mandantenakten, Verträge, Korrespondenz: alles an einem Ort, verschlüsselt, nur für berechtigte Mitarbeiter zugänglich. Dateien lassen sich sicher über verschlüsselte Links mit Mandanten teilen.
(Technisch: Nextcloud)Digitales Aktenarchiv mit Volltextsuche
Eingehende Post wird gescannt und automatisch durchsuchbar gemacht. Eine Akte finden? Suchbegriff eingeben, fertig.
(Technisch: Paperless-ngx)Sichere Passwörter für die Kanzlei
Zugänge zum beA, zu Gerichten, zu Mandantenportalen: alles in einem verschlüsselten Tresor. Keine Post-its, keine geteilten Passwortlisten.
(Technisch: Vaultwarden)Sicherer Fernzugriff
Vom Homeoffice, vom Gericht, von unterwegs: verschlüsselte Verbindung zur Kanzlei.
(Technisch: WireGuard VPN)So sieht das in der Praxis aus
Das folgende Szenario ist ein realistisches Beispiel. Namen und Details wurden anonymisiert.
1 Ausgangslage
Eine Rechtsanwaltskanzlei in Eltville mit 4 Anwälten und 3 Mitarbeitern. Die Kanzlei nutzte Microsoft 365 und Dropbox. Bei einer Fortbildung zum Thema Datenschutz wurde dem Kanzleiinhaber klar: Mandantenakten auf US-Cloud-Servern – das verträgt sich nicht mit § 203 StGB und den berufsrechtlichen Pflichten.
2 Umstellung
Installation eines kompakten NAS in der Kanzlei. Einrichtung einer verschlüsselten Cloud-Ablage, eines digitalen Aktenarchivs und eines Passwortmanagers. Verschlüsselter Fernzugriff für die Anwälte, die regelmäßig aus dem Homeoffice arbeiten.
3 Ergebnis
- Alle Mandantendaten liegen ausschließlich auf dem eigenen Server – dokumentierbar
- Digitales Aktenarchiv: Suche nach alten Akten dauert Sekunden statt Minuten
- Sicherer Fernzugriff ermöglicht echtes mobiles Arbeiten
- Die Kanzlei kann bei Nachfragen zur DSGVO und zum Berufsgeheimnis souverän antworten
Cloud-Abo vs. eigene Hardware
Cloud-Lösung
- Microsoft 365 Business Standard (7 Nutzer) 87,50 €/Monat
- Dropbox Business (7 Nutzer) 84 €/Monat
- Passwortmanager (7 Nutzer) 28 €/Monat
Und danach zahlst du weiter. Jeden Monat. Für immer.
Self-Hosting
- Hardware (NAS oder Mini-PC) ca. 800–1.500 € (einmalig)
- Einrichtung & Schulung individuell
- Laufende Kosten Strom ca. 5–10 €/Monat
- Software kostenlos (Open Source)
Nach ca. 8–12 Monaten
Danach: keine laufenden Lizenzkosten mehr.
Häufige Fragen
Ist Self-Hosting für eine Anwaltskanzlei berufsrechtlich unbedenklich?
Können wir Dokumente sicher mit Mandanten austauschen?
Was passiert mit unseren bestehenden Daten bei Microsoft und Dropbox?
Brauche ich eine eigene IT-Abteilung dafür?
Lass uns in 15 Minuten klären, ob Self-Hosting für deine Kanzlei die richtige Lösung ist.
Ich verstehe die besonderen Anforderungen an die Vertraulichkeit in Kanzleien – und sage dir ehrlich, ob meine Lösung zu deiner Situation passt.
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